Für Prüfgesellschaften und Zertifizierungsstellen
Prüfaufträge und digitale Zertifizierung für die Handelsplattform.
Commodity Plus betreibt ein Netzwerk zertifizierter Prüfer entlang afrikanischer Rohstoffkorridore. Professionelle Prüfgesellschaften mit geschulten Klassifizierern und geografischer Abdeckung können sich bewerben. Aufträge gehen an den nächstgelegenen qualifizierten Prüfer. Zertifikate werden in einem dauerhaften, prüfbaren Datensatz abgelegt.
Auftragsvergabe
Verträge legen die Prüfpläne fest. Aufträge werden automatisch vergeben.
Jeder Vertrag benennt die erforderlichen Prüfungen und die Stufe, auf der sie ausgelöst werden — Betriebsebene, Sammelstelle, Lagereingang, vor dem Versand. Löst ein Abwicklungsmeilenstein eine Prüfung aus, vergibt die Plattform sie an den nächstgelegenen qualifizierten Prüfer, nach warenbezogener Zertifizierung, geografischer Zone und Verfügbarkeit.
Digitaler Prüfablauf
Warenspezifische Prüflisten. GPS-verortete Belege. Unveränderliche Zertifikate.
Prüfer arbeiten mit strukturierten mobilen Prüflisten, die am jeweils einschlägigen internationalen Handelsklassenstandard ausgerichtet sind. Jede abgeschlossene Prüfung erzeugt ein Zertifikat mit Zeitstempel, Standort und Fotobelegen.
Zertifikate werden unveränderlich gespeichert. Nach der Ausstellung kann sie keine Partei mehr ändern. Käufer, Verkäufer, Finanzinstitute und Behörden greifen über die Plattform auf die für ihre Transaktionen relevanten Prüfunterlagen zu.
Sichtbare Leistung
Die Prüfqualität wird gemessen und nachgehalten.
Die Plattform erfasst je Prüfer das Zertifizierungsvolumen, die Warenabdeckung, die Bearbeitungszeit und die Streitquote (den Anteil der am Bestimmungsort angefochtenen Zertifikate). Die Kennzahlen stehen der Leitung der Prüfgesellschaft über ein Dashboard zur Verfügung.
Klassifizieren zwei Prüfer dieselbe Partie unterschiedlich, kennzeichnet die Plattform den Fall für eine Kalibrierungsprüfung. Ablaufdaten von Zertifizierungen werden nachgehalten und Auffrischungsschulungen vorausschauend geplant.
Vergütung
Sätze vorab festgelegt. Zahlung bei Einreichung des Zertifikats.
Die Prüfkosten werden im Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer festgelegt und zwischen den Parteien aufgeteilt. Prüfgesellschaften führen eine Preisliste nach Ware, Prüfstufe und geografischer Zone. Die Plattform stellt der verantwortlichen Partei in Rechnung, sobald das fertige Zertifikat eingereicht ist.
Voraussetzungen
Kriterien für die Aufnahme in das Prüfernetzwerk.
- Geografische Abdeckung
- Präsenz in oder nahe den wichtigsten Produktionsgebieten und Exportkorridoren in Ostafrika, Westafrika, der Region der Großen Seen oder im südlichen Afrika.
- Zertifizierte Klassifizierer
- Warenbezogen geschulte Prüfer, zertifiziert nach internationalen Standards. ICO-Q-Grader für Kaffee, UNECE-geschulte Bewerter für Frischware und analysefähige Labore für mineralische Rohstoffe.
- Digitale Fähigkeit
- Die Prüf-App funktioniert offline und synchronisiert bei erneuter Verbindung. Prüfer sollten mit mobilen digitalen Abläufen vertraut sein.
- Berufshaftpflicht
- Versicherungsschutz, der dem Wert der zertifizierten Waren angemessen ist.
Staatliche Klassifizierungsstellen
Nationale Klassifizierungsstellen können sich anbinden.
Normungsbehörden und Pflanzenschutzämter mit eigenen Klassifizierungsteams können ihre Prüfer an die Prüfebene der Plattform anbinden. Die Zertifikate tragen behördliche Autorität. Die Ausstellung pflanzengesundheitlicher Zeugnisse fügt sich in bestehende Verwaltungsabläufe ein.
Bewerben
Bewerbung einreichen.
Reichen Sie das Unternehmensprofil ein — Einsatzgebiete, warenbezogene Zertifizierungen, Teamgröße und Laborkapazität. Nachweise und Berufshaftpflicht werden geprüft. Prüfer werden mit warenspezifischer Schulung und einer Kalibrierungsprüfung in die Prüf-App eingeführt.